Praxisvorführung am Dienstag, 29. Juli 2025, 09:30 Uhr
Drohnensaat von Zwischenfrüchten - findet statt

Derzeit ist die Vorerntesaat von Zwischenfrüchten per Drohne in aller Munde. Dabei wird die Zwischenfrucht 3 bis 10 Tage vor der Ernte in den Getreidebestand gestreut, um die Feuchtigkeit optimal zu nutzen und eine schnelle und gute Begrünung zu ermöglichen.

Der Boden wird hierbei besonders geschont und Überfahrten eingespart. Gleichzeitig können Arbeitsspitzen im Betrieb entzerrt werden.

Bei der Drohnensaat ist der Landwirt nicht an ein Raster gebunden, so kann leicht quer zum Hang gestreut werden. Da auf die Stoppelbearbeitung und damit mechanische Unkrautregulierung verzichtet wird, sollte man die Unkrautentwicklung auf dem Standort im Blick haben.
Betriebe in Bayern und Baden-Württemberg haben in den letzten beiden Jahren erste positive Erfahrungen mit der Drohnensaat gemacht. Je nach Saatstärke wird die Technik ab 35 €/ha (Saatstärke 10-15 kg/ha) oder ca. 50 €/ha (Saatstärke 30-35 kg/ha) angeboten.
Drohne zur Drohnensaat steht auf Wiese
Um Erfahrung zu sammeln, legt das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Nördlingen-Wertingen zusammen mit dem Demonstrationsbetrieb Holand in Marzelstetten einen Schauversuch im Weizen an. Verglichen wird die Vorerntesaat mit Drohne und die betriebsübliche Drillsaat. Dabei werden fünf verschiedene Mischungen gestreut.

Am Dienstag, 29. Juli 2025, um 9:30 Uhr lädt das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Nördlingen-Wertingen zu einer Feldvorführung nach Marzelstetten (Koordinaten 48.51456604013786, 10.66828864497192) ein.
Hierbei kann man die Saat live erleben und mit Experten vor Ort die Vor- und Nachteile diskutieren.